Matthias Rieche trex-tec.de

Senior IT · Linux · Open Source · Infrastruktur · Migrationen

Matthias Rieche

Was wäre, wenn Probleme in der IT nicht erst gelöst werden müssten, sondern schon vorher sichtbar wären? Wenn Zusammenhänge früh erkannt, Risiken sauber bewertet und Veränderungen so vorbereitet werden, dass Störungen gar nicht erst entstehen. Genau dieser Blick aufs Ganze ist für mich der Kern guter Infrastruktur – gewachsen aus vielen Jahren Praxis, von Windows 3.11 bis zu heutigen Windows-Server-Umgebungen, alten Netzen, neuen Plattformen, Experimentierfreude und einer echten Vorliebe für Linux und Open Source. Dort fühle ich mich zu Hause.

Illustration von Matthias Rieche
Windows 3.11 bis heutevon den Anfängen bis zu modernen Servern
Linux & Open Sourcemein Favorit, da fühle ich mich zu Hause
MigrationenPlanen, reagieren, stabil bleiben
Region 38Brome / Gifhorn / Wolfsburg

Grundhaltung

Wer nie etwas ausprobiert, lernt auch nichts Neues.

IT ist selten nur ein einzelner Server, ein Dienst oder ein Ticket. Meist geht es um Abhängigkeiten, alte Entscheidungen, gewachsene Strukturen und kleine Details, die später große Wirkung haben können. Gute Infrastruktur bedeutet für mich, diese Zusammenhänge zu sehen, bevor sie zum Problem werden – aber auch die Neugier zu behalten, Dinge praktisch auszuprobieren, zu verstehen und daraus zu lernen.

Viel von meinem Wissen ist nicht aus perfekten Handbüchern entstanden, sondern aus echten Situationen: beruflich wie privat, aus Fehlerbildern, Umwegen, Reparaturen, Migrationen, Tests und Dingen, die beim ersten Mal eben nicht sauber liefen. Genau daraus entsteht technisches Verständnis – nicht, weil man Fehler sucht, sondern weil man lernt, Ursachen zu erkennen und beim nächsten Mal früher mitzudenken. Früher gab es keine KI, kein schnelles Google und keine fertige Antwort in drei Sekunden – man hatte Bücher, Logs, Fehlermeldungen, Probieren, Kollegen und Geduld. Dieses Lernen hatte eine andere Intensität als die heutige, schnell rennende Zeit.

Vorausschauende Infrastruktur

Planung, Betrieb und Weiterentwicklung von heterogenen Netzwerken, Serverumgebungen, Firewalls, VPN, Microsoft 365, Virtualisierung, Backup und Monitoring – mit besonderer Liebe zu Linux, offenen Systemen und dem Anspruch, Stabilität nicht erst nachträglich herzustellen.

Den Zusammenhang sehen

Ich arbeite mich schnell in große technische Umgebungen ein, erkenne Abhängigkeiten und mache aus vielen Einzelinformationen ein belastbares Gesamtbild – besonders dann, wenn Fehlerbilder unklar oder Veränderungen riskant sind.

Experimentieren mit Verantwortung

„Nur der, der auch mal rumprobiert, lernt Neues dazu“ – das ist für mich keine Bastelromantik, sondern ein Grundprinzip technischer Entwicklung. Ausprobieren ja, aber mit Rückfallweg, Verständnis für Risiken und dem Respekt vor produktiven Systemen.

Linux, Konsole und Klarheit

Linux und Open Source sind für mich nicht nur Werkzeuge, sondern klar mein Favorit. Ich mag und liebe diese Welt, weil sie nachvollziehbar, offen, reparierbar und ehrlich ist. Die Konsole ist dabei etwas Handfestes: direkt, überprüfbar und ohne unnötige Magie. Oberflächen sind oft hilfreich – aber am Ende steuern sie auch nur das, was darunter passiert.

Senior IT

Manche nennen es Erfahrung. Ich nenne es: lange genug dabei.

Ich zähle mich inzwischen mit einem gewissen Augenzwinkern zu den Senior-IT-„alten weißen Männern“: gestartet mit Windows 3.11, Optokopplern, ersten DFÜ-Netzwerken, Usenet und Dial-in-Mailboxen. Seitdem bin ich im IT-Topf hängengeblieben und habe den Weg von frühen Windows-Umgebungen über Windows 2003 und Windows Server 2008 bis hin zu heutigen Windows-Server-Landschaften mitgenommen – immer mit einer klaren Liebe zu Linux, offenen Systemen und Technik, die man wirklich versteht.

Aufgewachsen mit Schichten, nicht nur Oberflächen

Wer noch erlebt hat, dass Netze langsam, Verbindungen teuer und Fehler oft physisch waren, schaut anders auf moderne Systeme. Unter jeder schönen Oberfläche liegen Abhängigkeiten, Protokolle, Altlasten und Entscheidungen, die später relevant werden können. Genau deshalb vertraue ich lieber auf Verständnis, Logs und Konsole als auf reine Bunti-Klicki-Sicherheit.

Erfahrung ohne Stillstand

Der Reiz liegt für mich nicht darin, alles „früher besser“ zu finden. Interessant wird es dort, wo Erfahrung aus alten Systemen auf neue Werkzeuge trifft: Linux, Open Source, Automatisierung, Cloud, KI, moderne Security und Migrationen. Linux und offene Systeme sind dabei für mich nicht Nebenrolle, sondern bevorzugtes Spielfeld – mit gesundem Misstrauen, Freude am Experimentieren, Blick auf den Betrieb und der Frage, was unter der Oberfläche wirklich passiert.

Linux & Open Source

Die Konsole ist was Handfestes.

Meine technische Lieblingswelt liegt klar bei Linux und Open Source. Ich liebe daran, dass man Systeme wirklich verstehen, anfassen, auseinandernehmen und wieder sauber zusammensetzen kann. Nicht, weil grafische Oberflächen grundsätzlich schlecht sind, sondern weil die Konsole zeigt, was wirklich passiert: Befehle, Ausgaben, Logs, Zustände, Fehler. Oder anders gesagt: „Die Konsole ist was Handfestes, alles andere ist nur Bunti Klicki, was die Konsole steuert.“

Verstehen statt nur bedienen

Für mich reicht es nicht, eine Oberfläche zu kennen. Entscheidend ist, die Mechanik darunter zu verstehen: Dienste, Prozesse, Netzwerkflüsse, Rechte, Logs und Abhängigkeiten.

Offene Systeme

Linux, Open-Source-Software und transparente Werkzeuge sind mein klarer Favorit: nachvollziehbar, reparierbar, automatisierbar und nicht unnötig abhängig von geschlossenen Blackboxes. Genau diese Offenheit ist für mich der Unterschied zwischen nur bedienen und wirklich verstehen.

Windows kann ich trotzdem

Vom frühen Windows bis zu aktuellen Windows-Server- und Microsoft-365-Umgebungen habe ich viel mitgenommen. Gerade deshalb schätze ich saubere Schnittstellen zwischen Windows, Linux, Netzwerk, Cloud und Betrieb.

Migration & Integration

Erst verstehen, dann verändern.

Jede Migration ist mehr als ein technischer Ablaufplan. Sie ist ein Eingriff in ein bestehendes System aus Diensten, Menschen, Gewohnheiten und Abhängigkeiten. Deshalb beginnt gute Veränderung für mich nicht mit dem ersten Klick, sondern mit der Frage: Was kann passieren – und was muss vorher bedacht werden, damit es nicht passiert? Genau dort helfen schnelle Auffassung, Erfahrung und die Fähigkeit, große Zusammenhänge früh auf Risiken abzuklopfen – unabhängig davon, ob die Umgebung auf Windows, Linux, proprietären Systemen oder Open-Source-Komponenten basiert.

Gleichzeitig verstehe ich Migrationen nicht als starre Checkliste. Die eigentliche Kunst liegt darin, auch während der Umsetzung auf ungeplante und unerwartete Situationen ruhig, strukturiert und handlungsfähig zu reagieren. Aus meiner langjährigen ehrenamtlichen Arbeit im THW kenne ich dafür einen passenden Begriff: „Leben in der Lage“. Gemeint ist die Fähigkeit, eine Situation fortlaufend neu zu bewerten, Prioritäten anzupassen und trotzdem das Ziel nicht aus dem Blick zu verlieren – genau diese Resilienz bringe ich auch in komplexe IT-Migrationen und Problemlagen ein.

Schnelle Auffassung

Große Umgebungen, gewachsene Strukturen und unklare Fehlerbilder erfasse ich schnell, ohne mich in Nebenschauplätzen zu verlieren. Entscheidend ist, früh zu erkennen, was wirklich zusammenhängt.

Risikoabschätzung

Vor Änderungen prüfe ich Abhängigkeiten, Rückfallwege, Backup-Stand, Wartungsfenster und mögliche Auswirkungen auf den laufenden Betrieb. Nicht aus Vorsicht vor Veränderung, sondern damit Veränderung kontrollierbar bleibt.

Leben in der Lage

Auch der beste Plan trifft irgendwann auf Realität. Entscheidend ist dann, sauber zu priorisieren, Risiken neu zu bewerten und kontrolliert weiterzuarbeiten – ohne Hektik, aber mit klarem Blick auf Betrieb, Menschen und Zielzustand.

Fachliche Kompetenzen

Technik ist wichtig. Verstehen ist wichtiger.

Ein verdichteter Auszug meiner technischen Themen. Vom alten DFÜ-Gefühl und Windows 3.11 bis zu heutigen Windows-Servern, Microsoft 365, Proxmox, Linux, Open Source, Automatisierung und KI: Die Werkzeuge ändern sich, der Anspruch bleibt. Meine fachliche Vorliebe liegt klar bei Linux und Open Source – Systeme verstehen, ausprobieren, Risiken einschätzen, sauber integrieren und Lösungen bauen, die auch im Betrieb Bestand haben.

Linux, Open Source, Infrastruktur & Virtualisierung

VMware vCenter / ESXi Proxmox Migration VMware zu Proxmox Windows 3.11 bis Windows Server Linux-Systemadministration Linux als Favorit Open Source aus Überzeugung Konsole / Shell Dell-Umgebungen Synology Hochverfügbarkeit

Netzwerk & Security

VLAN / Routing / Switches LAN / WAN WLAN / UniFi / Lancom VPN / OpenVPN Sophos UTM IpFire / Firewall-Systeme Netzsegmentierung IT-Security

Microsoft, Mail & Dienste

Active Directory / LDAP Microsoft 365 Exchange 2016 / Exchange Online Azure AD Plesk Nginx / Apache Mailserver / SSL E-Mail-Verschlüsselung

Monitoring, Backup & Automatisierung

Nagios / PRTG InfluxDB / Grafana Veeam Backup Acronis Cyber Protect BackupPC Docker Ansible Shell-Scripting PowerShell / Bash / PHP / Python / Perl

Migration, Integration & Betrieb

Komplexe Migrationen Integrationen Disaster Recovery Datensicherung IT-Troubleshooting heterogene Netzwerke Support Atera

Spezialthemen & neue Technologien

OpenAI / Claude Code Automatisierung IoT-Technologien Cloud Computing Open-Source-Dienste VoIP / SIP Mobotix PXE MySQL Nextcloud
Das ist bei weitem nicht alles – ich möchte nur nicht zu sehr flexen ;-)

Side Projects

Nicht nur betreiben, auch aufbauen.

Ein paar Projekte aus Brome, bei denen Organisation, Gestaltung, Technik und praktische Umsetzung zusammenkommen.

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Stickerei Brome

Textilveredelung und Stickarbeiten für Vereine, Firmen und regionale Projekte.

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Druckbutze.de

Textildruck, Werbemittel und Drucklösungen – unkompliziert, persönlich und regional erreichbar.

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